Der Bauernbund Brandenburg, Vertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, hat den gestern bekannt gewordenen Einstieg der chinesischen Investorengruppe Fosun in die Hamburger Landwirtschafts-Holding KTG Agrar als „Alarmsignal" bezeichnet. Es sei ein Fehler gewesen, die von der EU-Kommission vorgeschlagene Obergrenze für Betriebsprämien abzulehnen, sagte Bauernbund-Präsident Karsten Jennerjahn: „Mit der falschen Parole, ein Hektar sei ein Hektar, haben Bauernverband und ostdeutsche Landesregierungen vor anderthalb Jahren die Obergrenze verhindert. Jetzt kaufen chinesische Versicherer uns brandenburgischen Bauern mit unseren Steuergeldern die Flächen weg."
