Der Bauernbund Brandenburg, Interessenvertretung der bäuerlichen Familienbetriebe, hat die Teilnehmer der Koalitionsverhandlungen davor gewarnt, sich Forderungen der Volksinitiative Artenvielfalt zu eigen zu machen. „Enteignungsgleiche Bewirtschaftungsauflagen in FFH-Gebieten und Gewässerrandstreifen werden wir nicht akzeptieren“, sagte Bauernbund-Vorstand Ulf Simon, Landwirt aus Michaelisbruch im Ruppiner Land: „64.000 Unterschriften gegen uns Bauern, die mit Lügen und Verleumdungen auf der Straße gesammelt wurden, sind ein Armutszeugnis unserer satten, selbstzufriedenen Gesellschaft, sie dürfen nicht zum Maßstab für brandenburgische Politik werden.“
